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AAAAA

Pinky - ein modernes Rotkäppchen

 

 

Kapitel 1 

 

Es war einmal ein Mädchen, das wurde von allen Pinky genannt. Pinky hasste ihren Spitznamen, doch leider konnte sie nichts gegen ihn tun. Nur weil sie als kleines Mädchen ständig eine pinke Mütze getragen hatte, hieß das noch lange nicht, dass sie deswegen noch Jahre später Pinky genannt werden musste. Aber das war typisch für ihre beiden älteren Brüder, die hatten mit diesem bescheuerten Spitznamen nämlich angefangen. Ihr richtiger Name war viel schöner: Lucy Sterke.
Jetzt im Winter flogen Schneeflocken vor dem Fenster hin und her. Früher wäre Lucy sofort nach draußen gerannt und hätte überglücklich einen Schneemann gebaut, doch heute fand sie es einfach nur noch eklig, da alles kalt und nass war. Dazu kam noch, dass ihre Großmutter bei diesem Mistwetter ausgerutscht war und sich das Bein gebrochen hatte. Nun lag sie im Krankenhaus und langweilte sich.
Da Pinkys Eltern arbeiteten und ihre Brüder sich erfolgreich drückten, musste natürlich Lucy den fast täglichen Krankenhausbesuch machen. Pinky hatte ihrer Mutter zwar schon vergeblich versucht zu erklären, dass es auch reichte, ihre Großmutter nur einmal wöchentlich zu besuchen und sonst nur anzurufen, aber ihre Mutter bestand auf einem täglichen Besuch. Na ja, ihre Großmutter sah ja wirklich mitleiderregend aus, wie sie da mit eingegipstem Bein im Bett lag und sich nicht richtig bewegen konnte.
Heute schnappte Lucy sich den Beutel mit den Büchern, die sie ihrer Oma gegen die Langeweile mitbrachte, und kämpfte sich durch das Schneegestöber zur Bushaltestelle. Der Bus kam fünf Minuten zu spät und war so voll, dass Pinky stehen musste. Doch das kannte sie schon. Während der zehnminütigen Fahrt kramte Pinky schon mal ihren Regenschirm aus ihren Sachen, da sie gleich noch ein paar Minuten zu Fuß würde laufen müssen.
Endlich war sie angekommen, die Bustür öffnete sich und Lucy sprang heraus. Ihr Beutel rutschte ihr aus der Hand und fiel in einen Schneehaufen. Pinky bückte sich, um ihn aufzuheben und fluchte dabei. Sie wischte sich die Hände an der Hose ab, guckte wieder auf und sah in die Augen eines riesigen, zähnefletschenden (1) Streuners ...

 

(1) Hund ohne Besitzer, ohne ein Zuhause

 

  Author: Sophie Gosch, class 8b

  Teacher: Peter Schlieper

  School: Gymnasium Neustadt i.h., Germany

  December 2009

        

Kapitel 2 A oder Kapitel 2 B?

 

 

 

 

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  Chapter 1